"Hoch die Hände, Wochenende!"

von Julia-Marie

Fast jeder kennt es: Am Ende eines Jahres wird Bilanz gezogen. Die Uhr zählt die letzten Stunden herunter und man denkt zurück an die letzten 12 Monate, an die Höhen und Tiefen und an die Menschen die einen begleitet haben. Traditionell wird „Dinner for one“ angeschaut und fast ebenso traditionell trifft man sich am Abend mit Freunden um noch einmal richtig zu feiern.

Auch in unseren Gemeinderäumen gab es eine Party und als ich mich ein paar Tage später neugierig deshalb umgehörte, stürzte eine ganze Flut an Worten auf mich ein und jedem schien es angesichts der schönen Erinnerungen schwer zu fallen sich kurz zu fassen. Wie bei jeder guten Party gab es leckeres Essen und reichlich Getränke. Es wurde gequatscht, getanzt und gespielt, Countdown runterzählt, angestoßen, umarmt, auf die Straße gegangen und mit Wunderkerzen und Fontänen das neue Jahr begrüßt, weiter getrunken, weiter gegessen, weiter getanzt bis die Letzten gegen fünf Uhr früh den Heimweg antraten.

Soweit klang das für mich nach einer Silvesterparty wie jede andere auch. Beim genaueren hinhören wurde mir aber klar, warum es für viele so eine schöne Feier war. Alle waren sich einig: Es gab richtig gute Gemeinschaft. Für mich ist es schwer zu greifen, was so eine „richtig gute Gemeinschaft“ ausmacht. Vielleicht lag es daran, dass zu dem riesigen Buffet jeder etwas beigesteuert hatte, oder daran, dass DJ "Boschi" höchstpersönlich die Menge zum tanzen brachte. Vielleicht war es der Fakt, dass um Mitternacht keine Knaller gezündet wurden, weil die Aktion „Light of Silence“ dazu aufgefordert hatte aus Rücksicht auf Flüchtlinge aus Kriegsgebieten ohne laute Knallgeräusche zu feiern. Vielleicht lag es daran, dass unter den Feiernden auch ein Geburtstagskind war, dessen Ehrentag alle auf dem Schirm hatten. Vielleicht muss man sich auch einfach näher kommen, wenn man mit zwölf anderen gleichzeitig Activity spielt und danach zusammen über James und dessen Kampf mit dem Tigerkopf lacht.

Was auch immer diese „richtig gute Gemeinschaft“ ausgemacht hat, mit der die JKB in das Jahr 2016 gestartet ist, lasst uns die Gläser darauf erheben, dass es uns das ganze Jahr weiter begleiten wird.

Danke an meine Quellen Maximilian, Sebastian, Steffen und Katharina!

Mehr Fotos gibt es hier.

"Die genaue Reihenfolge der Aktionen ist nicht wichtig und auch nicht mehr für mich nachvollziehbar."

"Der Rest ist in schwarzer Ummantelung."

"Hoch die Hände, Wochenende!"

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